Renée Caisse

In den 20er Jahren arbeitete die Krankenschwester Renée Caisse sehr liebevoll und selbstlos mit Schwerstkranken und in der Sterbebegleitung.

Es war 1922, da hörte Renée Caisse das erstemal durch eine 80 jährige Frau, die von ihrem Brustkrebsleiden geheilt worden war, von einem "Geheimrezept" aus 4 Kräutern, das von den Ojibwa Indianern stammte. Der alten Frau wurde das Rezept von einem Indianer gegeben, (der aller Wahrscheinlichkeit kein Schamane war, denn mit der Preisgabe seines bruchstückhaften Wissens beging er in den Augen seiner Stammesgenossen einen Verrat an strengen Traditionen.)

Das Rezept wurde Renée Caisse von der alten Frau übergeben. Renée Caisse sammelte daraufhin selbst die benötigten Pflanzen und heilte 1924 mit diesem Mittel ihre an Magen-und Leberkrebs erkrankte Tante, die von den Schulmedizinern bereits aufgegeben worden war. Der behandelnde Arzt, Dr. R.O.Fischer aus Toronto, war von diesem Erfolg so beeindruckt, dass er den Heiltrank weiteren Patienten verabreichte. Sehr viele wurden gesund, und die Kunde über den "indianischen Wundertrank" verbreitete sich wie ein Lauffeuer.

Zeitschriften und Magazine berichteten über den Trank, und immer mehr Ärzte in den USA und in Canada sandten ihre sterbenskranken Patienten zu Renée Caisse.

Damals bestand ihr Rezept aus: Klettenwurzel, kleinem Ampfer, Ulmenrinde und Rhabarberwurzel. Sie nannte ihren Tee "Essiac" (ihr Name rückwärts gelesen)

Von vielen Schulmedizinern wurde es natürlich nicht gerne gesehen, dass sozusagen eine "dahergelaufene Krankenschwester" in`s wissenschaftlich untermauerte Handwerk pfuschte, und Erfolge hatte.

1939 wurde der Trank von einer eigens eingerichteten Forschungskommission untersucht, jedoch mit dem Ergebnis dass in Versuchen keinerlei Wirkung zu erkennen war, obgleich es nachweislich schon tausenden Menschen geholfen hatte. Erstaunlich war, wie Frau Dr.G. Feyerer in ihrem Buch schreibt, dass es Renée Caisse selbst mit 4 Basiskräutern gelang, vielen Krebspatienten zu helfen.

Renée Caisse verstarb 1978 im Alter von 90 Jahren.

Viele Firmen meldeten Interesse an, Patente wurden angemeldet, und einige Vertreiber behaupteten, im Besitz eines *echten indianischen Heiltees* zu sein. Leider hatte keiner daran gedacht, an die Quelle zu gehen, die wirklich Wissenden, die Elders und Schamanen aufzusuchen, um sie zu dem Heiltrunk zu befragen. Bis dann 1992 die Fischers sich auf den Weg machten und mit viel Vertrauens- und Zusammenarbeit bei den Indianern wurde ihnen das Original Rezept vertrauensvoll übergeben. (Siehe unter IWF)

Weiteres im Buch Original INDIAN*ESSENCE von Dr. G. Feyerer

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